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Besprechung am Hüftmodell

Hüftgelenk

Vorbereitung

Meist stellen sich Jugendliche oder junge Erwachsene wegen Hüft- und insbesondere Leistenbeschwerden beim Orthopäden vor. Die Schmerzen sind Ausdruck einer Überlastung des Hüftgelenkes, die unbehandelt in einer Arthrose mündet. Eine normale Röntgen-Beckenübersichtsaufnahme lässt in aller Regel die Diagnose einer möglichen Hüftdysplasie zu. Die mangelhafte Hüftkopfüberdachung wird so augenscheinlich und entsprechende therapeutische Überlegungen können dann folgen.

Operation

Zur operativen Korrektur stehen je nach Ausprägung der Fehlstellung verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung. Dies kann von einer „einfachen“ Varisierung oder Valgisierung des Schenkelhalses bis zu einer dreidimensionalen Umstellung der Hüftgelenkspfanne (Tripleosteotomie) reichen. Für diese operativen Eingriffe überweisen wir unsere Patienten an ein Zentrum.

Nachbehandlung

Kurz nach der Operation sollte auf jeden Fall das betroffenen Gelenk geschont und vorerst ruhiggestellt werden, bis die neu zusammengeführten Knochenenden sich wieder in gefestigtem Zustand befinden. Diese Zeit der Schonung kann je durchgeführter Operation 8- 12 Wochen dauern. Es ist notwendig, in regelmäßigen Abständen Röntgenaufnahmen des operierten Gelenks durchzuführen, um den Werdegang der Heilung zu überwachen und gegebenenfalls erneut operativ eingreifen zu können.

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Vorbereitung

Von einem Hüftimpingement können Personen vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter betroffen sein.Bei der ärztlichen Untersuchung wird die Beweglichkeit der Hüfte untersucht und ein sogenannter Impingement-Test durchgeführt. Beim Hüftimpingement ist vor allem die Innendrehung der gebeugten Hüfte verringert . Treten zusätzlich bei Beugung und Innendrehung der Hüfte Schmerzen in der Leiste oder im Gesäß auf (positiver Impingement-Test), so verhärtet sich die Verdachtsdiagnose. Ein Röntgenbild in zwei Projektionen wird immer erstellt, um die Form des Gelenkkopfs und der Gelenkpfanne zu beurteilen. In der Regel wird zusätzlich eine Magnetresonanztomografie (MRI-Untersuchung) mit Kontrastmittel durchgeführt, wodurch Veränderungen im Gelenk und an den Weichteilen gut dargestellt werden können.

Operation

Heutzutage werden die meisten Impingement-Operationen arthroskopisch durchgeführt. Durch eine Hüftarthroskopie kann ein gerissenes Labrum wieder angenäht und die meisten Formstörungen behoben werden. Hüftgelenke mit großen Formveränderungen oder mit schwereren Knorpelschäden sollten aber auch heute noch mit einer offenen Operation (chirurgische Hüftluxation) behandelt werden.
Die Hüftarthroskopie wird auch Gelenkspiegelung genannt. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Allgemeinnarkose. Bei der Hüftarthroskopie wird ein Extensionstisch verwendet. Die Extension (das heißt der Zug am Bein) ist notwendig, um das Hüftgelenk einige Millimeter «auseinanderzuziehen», damit eine ausreichende Übersicht im und um das Gelenk für die Operation besteht.
Wenn die Indikation für eine Hüftimpingement-Operation gestellt wurde, sollte der Eingriff von einem Hüftspezialisten durchgeführt werden, hierfür überweisen wir unsere Patienten an ein Zentrum

Nachbehandlung

Der Klinikaufenthalt dauert in der Regel 5 bis 6 Tage, danach kehrt der Patient nach Hause zurück. Eine stationäre Rehabilitation ist nicht zwingend erforderlich und wird im Regelfall auch nicht von den Krankenkassen erstattet. Nach der Operation ist eine Entlastung an Unterarmgehstützen für 5 bis 6 Wochen erforderlich. Je nach durchgeführten Maßnahmen im Gelenk ist eine Teilbelastung notwendig. Bei größeren Eingriffen am Knorpel wird für 6 Wochen eine passive elektrische Bewegungsschiene verordnet. Bis zur ersten Kontrolle 6 Wochen nach dem Eingriff werden eine spezifische Hüftphysiotherapie und instruierte Heimübungen durchgeführt. Gleichzeitig werden mit dem Patienten Maßnahmen besprochen, um die Muskelkraft und die Beweglichkeit durch Physiotherapie und Heimübungen weiter zu steigern.

Vorbereitung

Die Erstvorstellung im Rahmen einer Spezialsprechstunde erfolgt in der Regel wegen länger bestehenden und zunehmenden Beschwerden in einem oder beiden Hüftgelenken. Nicht selten stellen sich die Betroffenen Patienten aber auch wegen Kniebeschwerden vor. Teilweise ist als Ursache der Hüftschmerzen ein Unfallereignis aus der Vergangenheit oder eine Fehlanlage der Hüftgelenke bekannt. Nach einer ausführlichen Anamnese und einer eingehenden körperlichen Untersuchung werden konventionelle Röntgenaufnahmen der Hüftgelenke angefertigt. In Ausnahmefällen, wenn die Beschwerden nicht sicher durch die angefertigten Röntgenaufnahmen zu erklären sind, werden zusätzliche Untersuchungen, z.B. ein MRT, veranlasst. Zur umfänglichen Information erhält der Patient zusätzlich eine Broschüre zur angeratenen Operation und den zur Verfügung stehenden Implantate. Ein Operationstermin kann dann sofort oder auch zu einem späteren Zeitpunkt telefonisch vereinbart werden.

Operation

Der operative Eingriff wird unter stationären Bedingungen im Krankenhaus Oberndorf durchgeführt. Dieser kann sowohl in Vollnarkose als auch in Teilnarkose (Spinalanästhesie) gemacht werden und dauert ca. 60 – 75 Minuten. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit die Hüftimplantate mit oder ohne Zementierung einzusetzen, wir bevorzugen die zementfreie Technik. Für die Operation wird ein Prothesensystem des Herstellers Smith & Nephew® (Polarstem, R3-Pfanne) verwendet welches sich seit vielen Jahren bewährt hat und in aller Regel zu einer guten Beweglichkeit führt.

Nachbehandlung

Nach einem ca. zehn tägigen stationären Krankenhausaufenthalt schließt sich eine ambulante oder stationäre Rehabilitation (je nach Beschäftigungsstatus des Betroffenen) an. Eine stationäre Reha dauert in der Regel 3 Wochen, bei einer ambulanten Nachbehandlung wird die Krankengymnastik in einer nahegelegenen Physiotherapiepraxis durchgeführt. Das Rehabilitationsziel ist meist nach 8-10 Wochen erreicht. Zum Erreichen der vollen Arbeitsfähigkeit ist dann häufig noch eine Wiedereingliederung am Arbeitsplatz erforderlich. Nach der Reha werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis mit einer Röntgenkontrolle nach 3 Monaten durchgeführt.

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Hier können Sie ein ausfühliches Informationsblatt als PDF herunterladen.
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