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Kniegelenk

Vorbereitung

Meist erfolgt die Erstvorstellung nach einem akuten Unfallereignis beim Sport oder plötzlich auftretenden Beschwerden nach einem Verdreh Trauma. Nach der körperlichen Untersuchung werden herkömmliche Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes angefertigt. Um die Kniebinnenstrukturen wie Meniskus, Gelenkknorpel oder Bänder beurteilen zu können, wird zusätzlich eine MRT-Untersuchung veranlasst. Bei positivem Befund und bestehender Indikation kann dann die Operation geplant werden.

Operation

Der Eingriff wird als Arthroskopie (Kniespiegelung) bezeichnet. Er dauert in der Regel 20-30 Minuten und wird ambulant in Vollnarkose durchgeführt.

Nachbehandlung

Nach der Operation ist eine Teilbelastung mit ½ Körpergewicht an Unterarmgehstützen für ca. 3-4 Tage erforderlich. Es erfolgte eine engmaschige Kontrolle mit Vorstellung in unserer Sprechstunde. Unmittelbar nach dem Eingriff wird nach Anleitung mit isometrischen Muskeleigenübungen begonnen. Eine Thromboseprophylaxe mit Op-Kompressionsstrümpfen und Gabe von niedermolekularem Heparin wird bis zum Erreichen der Vollbelastung durchgeführt. Je nach Bedarf wird zusätzlich Physiotherapie verordnet. In der Regel besteht für ca. 2 Wochen Arbeitsunfähigkeit. Die sportliche Aktivität kann nach 4-6 Wochen wieder aufgenommen werden.

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Hier können Sie ein ausfühliches Informationsblatt als PDF herunterladen.

Die Meniskusoperation
Die Meniskusverletzung
Anatomie des Kniegelenkes

Vorbereitung

In der Regel erfolgt die Erstvorstellung nach einem akuten Unfallereignis beim Sport, selten nach einem Verdreh Trauma bei einem Freizeitunfall. Häufig findet sich ein blutiger Erguss der manchmal ab punktiert werden muss. Nach der körperlichen Untersuchung werden herkömmliche Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes angefertigt um einen Knochenbruch als Ursache auszuschließen. Um die Kniebinnenstrukturen wie Meniskus, Gelenkknorpel oder Bänder beurteilen zu können, wird zusätzlich eine MRT-Untersuchung veranlasst. Bei positivem Befund mit Nachweis eines Kreuzbandrisses erfolgt zunächst eine konservative Behandlung. Der Kreuzbandersatz wird im Beschwerdefreien Intervall nach 6-8 Wochen durchgeführt.

Operation

Mittels Arthroskopie (Kniespiegelung) wird zunächst das gesamte Gelenk inspiziert, eventuelle Begleitverletzungen (Meniskus- oder Knorpelschaden) saniert und der Stumpf des gerissenen Kreuzbandes entfernt. Es wird dann ein Kreuzbandtransplantat aus körpereigenem Gewebe (Semitendinosussehne) hergestellt und mit speziellen Instrumenten in das Kniegelenk eingebracht und in der ursprünglichen Position des Kreuzbandes mit resorbierbaren Schrauben fixiert. Der Eingriff dauert ca. 50-60 Minuten und wird ambulant in Vollnarkose durchgeführt.

Nachbehandlung

Das in den Knochen fixierte Sehnentransplantat braucht in der Regel vier bis acht Wochen bis es dort eingewachsen ist. Das eingewachsene Transplantat dient als Leitstruktur für körpereigene Zellen, um ein neues vorderes Kreuzband aufzubauen. Dieser Umbauvorgang braucht mindestens sechs Monate und ist meist erst nach ca. zwei Jahren abgeschlossen. Diese Erkenntnisse bedingen eine kontrollierte und sorgfältige Nachbehandlung. Wir haben hierfür ein eigenes Nachbehandlungsschema entwickelt und kommen ohne fixierende und bewegungslimitierende Knieorthesen aus. Eine volle Sporttauglichkeit für Sportarten mit raschem Richtungswechsel ist trotzdem erst nach neun bis zwölf Monaten gegeben. Eine zu forcierte Nachbehandlung kann in einer Auslockerung bzw. einem Riss des Kreuzbandtransplantates resultieren.

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Vorbereitung

Achsfehlstellungen der Beine können angeboren oder erworben (z.B. durch einen Unfall) sein. Die Patienten stellen sich wegen zunehmenden, meist einseitigen Kniegelenkschmerzen vor. Schon bei der Inspektion fällt eine O-Bein- oder X-Beinfehlstellung auf. Es wird neben den normalen Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes in 3 Ebenen zusätzlich eine Ganzbeinstandaufnahme sowie eine Belastungsaufnahme angefertigt. Um die Kniebinnenstrukturen (Gelenkknorpel, Menisken, Kreuzbänder) sicher beurteilen zu können werden zusätzlich MRT-Aufnahmen gemacht.

Operation

Die heutzutage gängigste Operationstechnik für die Korrektur einer O-Beinstellung am Schienbeinkopf ist die hohe valgisierende Umstellungsosteotomie (HTO). Hierfür stehen verschiedene winkelstabile Plattensysteme aus Titan zur Ver-fügung. Es wird das Schienbein (Tibia) unterhalb des Schienbeinplateaus durch-gesägt (Osteotomie), langsam aufgedehnt/-geklappt und diese Stellung mit einer winkelstabilen Platte fixiert. Diese Implantate bieten folgende wichtige Vorteile:
Es muss kein Knochen aus dem Beckenkamm entnommen werden um den entstandenen Knochenspalt zu stabilisieren.
Der gelockerte Seitenbandapparat am inneren Gelenksbereich kann wieder gestrafft werden
Die entstandene Knochenlücke wird vom Körper selbst wieder mit Knochen aufgefüllt.
Dieser regenerative Vorgang nimmt einige Zeit in Anspruch, so dass im Regelfall erst nach ca. einem Jahr eine Entfernung des Titanimplantates erfolgen sollte.

Nachbehandlung

Noch während des kurzen stationären Aufenthaltes (3-5 Tage) erfolgt eine krankengymnastische Übungsbehandlung mit Lymphdrainage und Mobilisation an Unterarmgehstützen mit Teilbelastung des operierten Beines. Nach der Entlassung wird diese Behandlung auf Rezept durch einen niedergelassenen Physiotherapeuten ihrer Wahl fortgeführt. Bis zur abgeschlossen Wundheilung wird das Bein kurzfristig in einer Schiene gelagert. Ab der zweiten Woche beginnt die schmerzadaptierte passive und aktive Bewegungsübung ohne funktionelle Einschränkung. Prinzipiell ist die Vollbelastung erlaubt, wird aber erfahrungs-gemäß erst ab etwa der dritten Woche realisiert. Unterarmstützen sollten bis zum Erreichen eines sicheren Gangbildes benutzt werden. Die Vollbelastung ohne Gehstützen kann häufig bereits nach 4 bis 6 Wochen erreicht werden. Stärkere körperliche Aktivitäten und beinbelastende Sportarten sind im Allgemeinen frühestens nach 6 Monaten möglich.

Vorbereitung

Die Erstvorstellung im Rahmen einer Spezialsprechstunde erfolgt in der Regel wegen länger bestehenden und zunehmenden Beschwerden in einem oder beiden Kniegelenken. Bei einer posttraumatischen Arthrose lässt sich manchmal ein Unfallereignis in der Vergangenheit finden. Nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung werden konventionelle Röntgenaufnahmen mit zusätzlichen Achs- und Belastungsaufnahmen angefertigt. Wenn dann eine Knie-Teilprothese in Betracht kommt werden zum Ausschluss einer Kreuzbandverletzung zusätzlich MRT-Aufnahmen angefertigt.

Operation

Der operative Eingriff wird unter stationären Bedingungen im Krankenhaus Oberndorf durchgeführt. Dieser kann sowohl in Vollnarkose als auch in Teilnarkose (Spinalanästhesie) gemacht werden und dauert ca. 1 ½ Stunden. Wir verwenden das seit Jahren bewährte Knie-Teilprothsensystem der Fa. Zimmer-Biomet mit welchem in aller Regel eine sehr gute Beweglichkeit erzielt werden kann.

Nachbehandlung

Nach einem ca. einwöchigen stationären Krankenhausaufenthalt schließt sich eine ambulante oder stationäre Rehabilitation (je nach Beschäftigungsstatus des Betroffenen) an. Eine stationäre Reha dauert in der Regel 3 Wochen, bei einer ambulanten Nachbehandlung wird die Krankengymnastik in einer nahegelegenen Physiotherapiepraxis durchgeführt. Nach der Reha werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis mit einer Röntgenkontrolle nach 3 Monaten durchgeführt.Die volle Belastbarkeit und Arbeitsfähigkeit ist meist nach 6-8 Wochen wieder hergestellt. Bei körperlich belastenden Berufen kann die Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit bis zu 3 Monate dauern.



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Hier können Sie ein ausfühliches Informationsblatt als PDF herunterladen. Die Knie-Teilprothesen

Vorbereitung

Die Erstvorstellung im Rahmen einer Spezialsprechstunde erfolgt in der Regel wegen länger bestehenden und zunehmenden Beschwerden in einem oder beiden Kniegelenken. Bei einer posttraumatischen Arthrose lässt sich manchmal ein Unfallereignis in der Vergangenheit finden. Nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung werden konventionelle Röntgenaufnahmen mit zusätzlichen Achs- und Belastungsaufnahmen angefertigt. Bei einer entsprechenden Bewegungseinschränkung und/oder starken Achsabweichung ist keine weitere Diagnostik erforderlich. Zur umfänglichen Information erhält der Patient zusätzlich eine Broschüre zur angeratenen Operation und den zur Verfügung stehenden Implantate.


Operation

Der operative Eingriff wird unter stationären Bedingungen im Krankenhaus Oberndorf durchgeführt. Dieser kann sowohl in Vollnarkose als auch in Teilnarkose (Spinalanästhesie) gemacht werden und dauert ca. 1 ½ Stunden. Für die Operation wird das Navigationssystem der Firma BrainLab® zur korrekten Ausrichtung der Sägeschnitte und Implantate verwendet. Die Implantate des Prothesenherstellers Smith & Nephew® die bei uns verwendet werden haben sich seit vielen Jahren bewährt und führen in aller Regel zu eine guten Beweglichkeit.

Nachbehandlung

Nach einem ca. zehn tägigen stationären Krankenhausaufenthalt schließt sich eine ambulante oder stationäre Rehabilitation (je nach Beschäftigungsstatus des Betroffenen) an. Eine stationäre Reha dauert in der Regel 3 Wochen, bei einer ambulanten Nachbehandlung wird die Krankengymnastik in einer nahegelegenen Physiotherapiepraxis durchgeführt. Das Rehabilitationsziel ist meist nach 10-14 Wochen erreicht. Zum Erreichen der vollen Arbeitsfähigkeit ist dann meist noch eine Wiedereingliederung am Arbeitsplatz erforderlich. Nach der Reha werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis mit einer Röntgenkontrolle nach 3 Monaten durchgeführt.
Nach erfolgter Implantation einer Knie-Vollprothese kann es bis zum vollständigen Rückgang der Beschwerden bis zu einem Jahr dauern.

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Hier können Sie ein ausfühliches Informationsblatt als PDF herunterladen.

Die Knie-Vollprothese

Vorbereitung

Die Erstvorstellung im Rahmen einer Spezialsprechstunde erfolgt in der Regel wegen länger bestehenden und zunehmenden Beschwerden in einem oder beiden Kniegelenken. Häufig liegt hier eine posttraumatische Arthrose vor und es ist ein Unfallereignis aus der Vergangenheit bekannt. Nach einer eingehenden körperlichen Untersuchung werden konventionelle Röntgenaufnahmen mit zusätzlichen Achsaufnahmen angefertigt. Bei einer massiven Bewegungseinschränkung mit sehr starker Achsabweichung und vor allem  bei bestehender Bandinstabilität ist keine weitere Diagnostik erforderlich und die Indikation für eine achsgeführte Prothese ist gegeben. Zur umfänglichen Information erhält der Patient zusätzlich eine Broschüre zur angeratenen Operation und den zur Verfügung stehenden Implantaten.

Operation

Der operative Eingriff wird unter stationären Bedingungen im Krankenhaus Oberndorf durchgeführt. Dieser kann sowohl in Vollnarkose als auch in Teilnarkose (Spinalanästhesie) gemacht werden und dauert ca. 2 Stunden. Das zur Anwendung kommende Implantatsystem  ist eine „Spezialprothese“ bei welchem die Prothesenteile des Oberschenkels und des Schienbeinkopfes miteinander gekoppelt sind. Es wird dadurch bei fehlender Seitenbandstabilität trotzdem eine gerade und stabile Beinachse hergestellt. Die zu erwartende Beweglichkeit liegt mit diesem Implantatsystem bei ca. 110° Beugung.

Nachbehandlung

Nach einem ca. zehn tägigen stationären Krankenhausaufenthalt schließt sich eine ambulante oder stationäre Rehabilitation (je nach Beschäftigungsstatus des Betroffenen) an. Eine stationäre Reha dauert in der Regel 3 Wochen, bei einer ambulanten Nachbehandlung wird die Krankengymnastik in einer nahegelegenen Physiotherapiepraxis durchgeführt. Das Rehabilitationsziel ist meist nach 10-14 Wochen erreicht. Zum Erreichen der vollen Arbeitsfähigkeit ist dann meist noch eine Wiedereingliederung am Arbeitsplatz erforderlich. Nach der Reha werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen in unserer Praxis mit einer Röntgenkontrolle nach 3 Monaten durchgeführt.
Nach erfolgter Implantation einer achsgeführten Knieprothese kann es bis zum vollständigen Rückgang der Beschwerden bis zu einem Jahr dauern.

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Hier können Sie ein ausfühliches Informationsblatt als PDF herunterladen.

Die achsgeführte Knieprothese
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